Karen Irmer (* 1974 in Friedberg, Bayern)
ist eine deutsche Künstlerin, die in den Medien Fotografie und Video arbeitet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem gezeigt in den Deichtorhallen in Hamburg, in der Kunsthalle Lothringer 13 und im Kunstverein in München. Karen Irmer lehrte an der Hochschule der Bildenden Künste (HBK) Braunschweig und an der University of Fine Arts, Lincoln, Nebraska, U.S.A.
Seit 2015 ist Sie berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie und aktives Mitglied im künstlerischen Beirat.
In ihren Arbeiten lotet Karen Irmer das Verhältnis von Illusion und Wirklichkeit aus und hinterfragt traditionelle Wahrnehmungsmuster. Dabei bricht sie nicht nur die Grenzen zwischen Fotografie und Film auf, sondern lässt auch die Grenzen zwischen Kunstwerk und Betrachter verschwimmen. Charakteristisch für ihre Arbeiten sind atmosphärische Stimmungen und eine reduzierte Bildsprache.