Das Projekt Belle-Ile-en-Mer wurde ausgelöst durch die Lektüre der Biographie von Claude Monet. Monet, der 1886 statt der vorerst geplanten 15 Tage insgesamt 75 Tage auf der bretonischen Insel verbrachte und dort 36 Meisterwerke schuf, schrieb an einen Freund: "Das ist unheimlich, teuflisch, aber schön und so etwas finde ich nirgendwo anders". Er war vor allem von den schnell wechselnden Lichtstimmungen und raschen Wetterwechseln fasziniert.
Die Insel liegt in der Bucht von Morbihan, 45 Minuten mit der Fähre vom Festland entfernt. Hier kracht der Atlantik mit voller Wucht und Schönheit auf die vom Golfstrom klimatisch begünstigte Insel. Oft wechselnde Stimmungen und Wetterbedingungen machen es zu einem Traumziel für die Landschaftsfotografie. Der Wechsel von Sturm mit bis zu 90 km/h (56 mp/h) zu sommerlichen Temperaturen innerhalb kürzester Zeit ist Ende Oktober keine Seltenheit – und bietet damit abwechslungsreiche Stimmungen.
Hier reiche ich einen ersten Querschnitt meiner Arbeit auf Belle-Ile ein.