"Die Unausweichlichkeit des Augenblicks"
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„Die Unausweichlichkeit des Augenblicks“ scheint, oberflächlich betrachtet, etwas aus dem Rahmen ihres Oeuvres zu fallen. Aber weshalb soll der Hinweis auf Vergänglichkeit, wie er hier so deutlich ins Auge springt etwas Negatives sein?

Was wäre das Leben ohne Veränderungen? Langweilig. Die Dramaturgie, die wir in Romanen, Stücken, Filmen lieben, verursacht Leiden, wenn sie uns zu nahe kommt. Nur wenigen ist es gegeben, zurückzutreten, um den eigenen Lebens-Lauf aus der Distanz zu betrachten. Die zehn, als fortlaufende Geschichte konzipierten Bilder sind ein fotografisches Kunst-Stück, das dazu inspirieren kann. Natürlich dürfen die einzelnen Episoden diese Serie völlig unterschiedlich interpretiert werden…

Norbert Tefelski