In meiner Beschäftigung mit Gebäuden und urbanen Räumen versuche ich von ausgewählten Bauten und Stadtlandschaften ein vielseitiges Porträt zu erschaffen, subjektiv, sinnlich und ausdrucksstark. Für den Wettbewerbsbeitrag habe ich mich entschieden, nicht Fotos eines Gebäudes zu zeigen, sondern mit 10 Bildern zu dokumentieren, wie ich Architektur sehe, was mich dabei fasziniert. Dabei sollen die Fotografien als Einzelbilder funktionieren und dennoch eine Kohärenz und Dramaturgie (kurz: vom Dramatisch-sinnlichen zum Kontemplativen) besitzen. Die Schweiz ist ein Land mit einer grossen Vielfalt an fantastischer Architektur, ein Architekturparadies für mich. Daher war es einfach für diesen Wettbewerb einige Schweizer Werke auszuwählen, die mich sehr ansprechen. Gebäude besitzen Charakter, erzeugen eine Atmosphäre – sie verströmen sich in ihrer Umgebung, lösen Empfindungen aus. Die Beschäftigung mit diesen Aspekten beeinflusst meine fotografische Arbeit und findet Ausdruck in den Bildern .