Kunstschaffende, Familienfrau, Paraplegikerin, Taucherin
Schon als kleines Kind hat mich das Besondere und auch Unscheinbare angezogen. Dinge die anderen Menschen nicht auffielen, erregten meine Aufmerksamkeit. Später nach dem Unfall und-wieder-zurückfinden-ins-Leben, hat sich dieser Umstand noch verstärkt. Auch heute gehört Das (Szenen sammeln oder Augenblicke) zu meiner Arbeitsmethode. Die Medien sind dabei nicht so wichtig. Ich arbeite ebenso mit der Kamera, wie mit Farbe und Pinsel oder 3D- In meinen Arbeiten geht es um das Überraschende, das Unerwartete. Ich mag es den Dingen ihren Sinn zu nehmen und sie "zweck-zu-entfremden". So wird der Betrachter in seiner Routine angehalten und irritiert. Kunst will irritieren und Kunst will Fragen aufwerfen. Umwelt und Zustand der Welt sind "Dauerthemen", Denen ich mich schwerlich entziehen kann.