About Wilko van Oostrum

Ich verstehe mich nicht als Bildproduzent, sondern als Beobachter der physikalischen Wirklichkeit. In meiner Arbeit widme ich mich der analogen Fotografie als einer Form des radikalen Innehaltens. Für mich ist das Bild kein flüchtiges Arrangement aus Pixeln, sondern ein physisches Echo des Lichts, das sich in die Silberemulsion eingeschrieben hat.
In einer Welt, die zunehmend von den Wahrscheinlichkeitsrechnungen der künstlichen Intelligenz geprägt ist, suche ich bewusst das Unberechenbare. Ich arbeite mit der Chemie, der Zeit und dem Zufall – Elementen, die sich jedem Algorithmus entziehen. Meine Fotografie ist „KI-unfähig“, weil sie auf der Berührung durch das Licht basiert und nicht auf der Simulation von Sichtbarkeit.