Ich liebe es die Welt um mich zu beobachten.
Ich sehe Situationen und in mir entstehen dann Geschichten, die mich dem Gesehenen näher bringen.
Über die Fotografie halte ich fest wie ich es sehe und fühle. Sie ist die Sprache mit der ich ausdrücke, was ich in Worten nicht sagen kann.
Ich habe eine angeborene Epilepsie, durch die ich immer wieder Schwierigkeiten habe mich verbal zu artikulieren.
Meine Sprache der Fotografie „spreche“ ich aber fließend.
Als selbstständige Fotografin habe ich mich auf Menschenbilder spezialisiert.
In meiner Arbeit suche ich immer nach dem tiefen und wahren Kern meines Gegenübers.
Ich will das persönliche freilegen. Fast ausschließlich arbeite ich mit den vorhandenen und natürlichen Gegebenheiten.
Obwohl ich Italienerin bin, war ich schon immer ein sehr schüchterner Mensch.
Aber in mir brodelt ein Vulkan. Ich stecke voller Sinnlichkeit und Lebendigkeit, doch es fällt mir im Alltag nicht leicht diese Seiten von mir zu zeigen.
Wenn ich aber die Welt durch meine Kamera vermittle, dann sind diese Aspekte meiner Persönlichkeit greifbar.