Forest is a form of existence that touches me deeply. In my childhood, forest was a place where I found, touched, smelled, saw and heard exciting things. In childhood photos I have a flower, a leaf or a stone in my hand. There was always something new to discover and there still is.
Forest enriches my life, because here life transforms in a constant cycle. In the forest I am surrounded by apparent chaos, which nevertheless holds so much natural order. What happens are only small shifts, outside and inside. The view widens. The way of focusing changes. Time flows in all directions. Observations stand on equal footing and weave together to form a new picture. Inside, events move to the right place, where they come to rest and form the ground for new encounters.
Philosopher Emanuele Coccia writes in his book "The Roots of the World" (2018):
"Plants become one with the forms they invent: All forms are for them variations of being and not merely of doing and acting. To create a form is to pass through it with one's whole being, just as one passes through ages or phases of one's own life."
Wald ist eine Form des Daseins, die mich tief berührt. In meiner Kindheit war Wald ein Ort, an dem ich spannende Dinge fand, berührte, roch, sah und hörte. Auf Kindheitsfotos habe ich eine Blume, ein Blatt oder einen Stein in der Hand. Es gab immer etwas neues zu entdecken und gibt es noch.
Wald bereichert mein Leben, denn hier transformiert sich Leben im ständigen Kreislauf. Im Wald umfängt mich scheinbares Chaos, das doch soviel natürliche Ordnung birgt. Was passiert, sind o nur kleine Verschiebungen, im Außen und im Innen. Der Blick weitet sich. Die Art des Fokussierens verändert sich. Die Zeit fließt in alle Richtungen. Beobachtungen stehen gleichwerg nebeneinander und verweben sich zu einem neuen Bild. Im Inneren rücken
Ereignisse an den richgen Platz, wo sie zur Ruhe kommen und den Boden für neue Begegnungen bilden.
Der Philosoph Emanuele Coccia schreibt in seinem Buch „Die Wurzeln der Welt“ (2018):
„Die Pflanzen werden eins mit den Formen, die sie erfinden: Alle Formen sind für sie Abwandlungen des Seins und nicht
lediglich des Tuns und Handelns. Eine Form zu erschaffen bedeutet, sie mit seinem ganzen Wesen zu durchschreiten, so
wie man Zeitalter oder Phasen seines eigenen Lebens durchschreitet.“