Im Rahmen von „Studio Projekten“— in denen ich mir vor Ort ein Atelier einrichte— entstehen Fotografien, Installationen und Skulpturen sowie Sammlungen aus Gegenständen, Film- und Tonaufnahmen und Eindrücken jeglicher Art. Unter anderen werden verdeckte Autos auf den Straßen Kairos, zu Akteuren in meinen Arbeiten.
Charakteristisch dafür ist das Entdecken und Zeigen der Situation. Zufällig vorgefundene Gegenstände — Kompositionen des Alltags — werden eingeladen ihren skupturalen Charakter zu entfalten. Nach dem Prinzip der Offenheit erforsche ich die Situation und lotet die Grenzen des Möglichen und Unmöglichen aus. Abduktiv schließe ich auf bisher unbekannte Bedeutungsgehalte. Im Moment der Aufnahme vollzieht sich sowohl das realistische Abbild, als auch die Sichtbarmachung des Konflikthaften. Die rohe Wesensnatur des bloßen Gegenstandes zeigt sich. Das Objekt entrinnt seiner herkömmlichen Zuschreibung und tritt selbst als Sprecher auf.