In meiner Arbeit für das Kölner Stadtrevue Magazin treffe ich viele Menschen, die ich nicht kenne. An Orten an denen ich noch nie war. Ich liebe es, Ihre Geschichten, Einstellungen und Erlebnisse anzuhören. Ich mag die kontroversen Gespräche, die wir führen, sie öffnen mir neue und überraschende Welten. Manchmal sind die Begegnungen eher nüchtern und manchmal einfach überwältigend. Weil ich Einblicke bekomme, die mich zutiefst berühren. Ich schreibe sie in der Regel nicht auf, schreiben ist für mich eine anstrengende Arbeit. Tatsächlich empfinde ich das, öfter als mir lieb ist, als Verlust. Ich versuche den Menschen mit meinem Ausdrucksmittel, der Fotografie, möglichst nahezukommen und gerecht zu werden.